Semmelsegnung

Das Attendorner Brauchtum zu Ostern ist sehr reichhaltig und uralt. Als Teil der Tradition werden am Karsamstag um 14.00 Uhr an der Pfarrkirche die Ostersemmel gesegnet.

Dieser Brauch ist seit 1658 nachgewiesen. Vermutlich ist er jedoch weitaus älter. Die Ostersemmel deren Teig mit Kümmel durchsetzt ist, haben an den beiden Enden je einen Einschnitt, so daß sich zwei Hörner bilden. Die Form erinnert an die Schwanzflosse eines Fisches, einem Christussymbol der frühen Christen.