Mindesthaltbarkeitsdatum und
Verbrauchsdatum

Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums und des Verbrauchsdatums

Mindesthaltbarkeitsdatum

Seit Jahren findet sich auf Lebensmittelpackungen die Angabe "mindestens haltbar bis ..." bzw. "mindestens haltbar bis Ende ...". Das Datum gibt dem Verbraucher Informationen und Hilfe beim Einkauf und bei der häuslichen Vorratshaltung.

Ein verpacktes Lebensmittel, das richtig gelagert wird, behält mindestens bis zu dem vom Hersteller angegebenen Datum seine typischen Eigenschaften wie Geschmack, Nähr- und Gebrauchswert sowie Aussehen und Konsistenz. Sind besondere Lagerbedingungen erforderlich, wird darauf hingewiesen.

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, muß das Lebensmittel deshalb nicht weggeworfen werden. Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfalldatum, kein letztes Verkaufs- oder letztes Verzehrdatum; das Überschreiten des Datums bedeutet nicht, daß das Lebensmittel in seiner Beschaffenheit wesentlich beeinträchtigt oder gar gesundheitlich bedenklich geworden ist.

Der Handel überzeugt sich durch Kontrollen davon, daß das Lebensmittel noch einwandfrei ist. Dies sollte bei der häuslichen Vorratshaltung auch geschehen.

Verbrauchsdatum

Bei in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten, ist anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums die Angabe des Verbrauchsdatums vorgeschrieben. Damit wird der Verbraucher darüber informiert, daß nach Ablauf des angegebenen Datums das Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden soll.

Das Inverkehrbringen von Lebensmitteln mit einem abgelaufenen Verbrauchsdatum durch Hersteller oder Händler ist verboten.

Das Verbrauchsdatum z.B. bei rohem Hackfleisch erkennt der Verbraucher durch die Angabe "verbrauchen bis (Datum)". Dieser Angabe ist eine Beschreibung der Einzelheiten der Aufbewahrungsbedingungen hinzuzufügen wie z.B. der Hinweis "Aufbewahrung nicht über 12 °C".