Das Getreidekorn

Durch den Aufbau des Getreidekornes werden die hochwertigen Inhaltsstoffe auch für längere Zeiträume voll wirksam erhalten. Das Innere des Kornes umgeben mehrere Deckschichten. Diese dienen dem biologischen Schutz des Korninhaltes.

Das reife Getreidekorn ist eine trockene Schließfrucht ("Karyopse"). Bei den mit Spelzen ausgestatteten Körnern (Gerste und Hafer) ist die Frucht von einer Deckspelze und einer Vorspelze umhüllt. Unter der eigentlichen Fruchtschale ("Perikarp") befindet sich eine Samenschale ("Testa"). Dann folgt nach innen zu die Aleuronschicht, in deren Zellen (sogenannten Aleuronzellen) reichlich Eiweiß, Mineralstoffe, Fette und Vitamine vorhanden sind.

 

 

 

Einen ganz besonders wichtigen Teil bildet der Keim des Getreidekornes, in welchem die dynamisch wertvollsten Bestandteile (Eiweiß, Fett, Vitamin B, Vitamin E, Mineralstoffe) konzentriert sind. Beim Weizen und Roggen beträgt der Keim nur etwa 3 Prozent des ganzen Kornes, er enthält aber den weitaus größten Teil des Öles, dessen gesundheitliche Vorzüge schon seit langem bekannt sind. Weizenkeimöl findet in der vorbeugenden Heilkunde weiteste Anwendung.