Den Sommer gibt’s beim Bäcker

Der Gang in die Bäckereien lässt uns schon jetzt die fruchtige Seite des Sommers schmecken. Von A wie Avocadobirne, K wie Kiwi und Kaktusfeige bis Z wie Zitrone werden in Kuchen und Teilchen leckere Früchte verarbeitet. Zusätzlich haben heimische Erd- oder Himbeeren Saison. Die Früchte sind reich an Vitaminen und Spurenelementen. Aber wie kommen sie in den Kuchen?

Die Früchte können sowohl als frischer Belag auf Kuchen und Torten eingesetzt werden. Aber auch getrocknete, kandierte, tiefgefrorene oder zu Konfitüren oder Marmeladen verarbeitete Früchte können eingesetzt werden.


Kandierte Früchte:

Hier wird Zucker als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Früchte werden in Zuckerlösung getaucht und längere Zeit gelagert. Dadurch wird ihnen Wasser entzogen.

Trockenfrüchte:

Durch schonende Trocknung in der Sonne wird den Früchten das Wasser entzogen. Eingesetzt wird dieses Verfahren vor allem bei Äpfeln, Birnen, Datteln, Feigen und Trauben.

Tiefgefrierobst:  

Hier wird das Wasser in Eis umgewandelt. Je schneller diese Umwandlung erfolgt, desto kleiner sind die gebildeten Eiskristalle. Deshalb werden die Früchte meist bei 40 bis 50 Grad Minus schockgefrostet. Dieses Verfahren erhält auch weitestgehend die lebenswichtigen Vitamine, der ursprüngliche Geschmack bleibt erhalten. Genauso wie frische Früchte können sie für Obsttorten und -kuchen eingesetzt werden.

 

Konfitüren und Marmelade:  

Beide sind Zubereitungen aus Früchten und verschiedenen Zuckersorten.

Gerade die Backwaren mit frischen Früchten, so das Bonner Backmittelinstitut, sind ein idealer Sommersnack. Sie sind vitaminreich und die ideale Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung. Sogar auf eine Diät, so die Experten, kann der maßvolle Verzehr von Backwaren mit Früchten keinen negativen Einfluss haben.