Franzbrötchen

Warum gibt es nur in Hamburg die leckeren Franzbrötchen?

Weil man die süßen Dinger anderswo anscheinend nicht mag. "Ganz offensichtlich handelt es sich bei dem Franzbrötchen um eine Hamburger Spezialität", weiß Antje Lutzmann von der Bäckerei Kamps Nord GmbH & Co. KG. "Unsere Schwesterfirma in Berlin hat versucht, die Franzbrötchen auch dort einzuführen. Das hat nicht geklappt." Auch in anderen Teilen Deutschlands haben die Kamps-Bäcker das sehr fetthaltige Teilchen aus Plunderteig - allerdings ohne Rosinen - nicht im Programm.
   "Das Franzbrötchen mit Zimt ist typisch hamburgisch", bestätigt Eckhard Kubisch von der Bäcker- und Konditoreivereinigung Nord. Nach seinen Angaben enthält das Milchgebäck vor allem Hefe, Fett, Zucker, Salz und Zimt. Ähnliches Gebäck soll noch in Lüneburg und Flensburg auftauchen. Woher der Name kommt? Vermutlich vom heiligen Franziskus: "Viele Indizien sprechen dafür", so Wilhelm Brünjes vom Europäischen Brotmuseum. "Der Legende nach bekam der heilige Franziskus von einem Raben ein Brötchen, das dem Hamburger Franzbrötchen sehr ähnlich war." (hsm)

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