BonBons

 

Zucker, Zucker und noch mal Zucker


Bei Bonbons - im Fachjargon Karamellen genannt - wird unterschieden in Weich- und Hartkaramellen. Karamellisieren nennt man das Bräunen von Zucker durch Erhitzen.
Die Produktion der Plombenzieher beginnt mit dem Herstellen einer Lösung aus Zucker, Wasser und Glucosesirup. Diese wird dann bei Temperaturen von 125 bis 150 Grad Celsius gekocht, wodurch das Wasser wieder entzogen wird. Der verbleibende Restwassergehalt entscheidet über die Beschaffenheit des Bonbons. Hartkaramellen sind zum Lutschen und enthalten nur drei Prozent Wasser. Weichkaramellen sind eher zum Kauen geeignet und haben ca. zehn Prozent Wasser. Der Glukosesirup sorgt im Bonbon dafür, dass der Zucker nicht wieder kristallin und undurchsichtig wird, sondern glasig bleibt.

Wert- und geschmacksbestimmende Zusätze wie Milch, Sahne, Honig, Schokolade, Nüsse, Vitamine, Aromen sowie Farbstoffe können der Zuckermasse zugesetzt werden. Die zähe Masse wird dann entweder geschnitten, geprägt oder gegossen. Hochwertige Bonbons enthalten nur natürliche Farben und Aromen.

Da Bonbons (Hartkaramellen) nur sehr wenig Wasser enthalten, können sie bei trockener und kühler Lagerung praktisch nicht verderben, besonders dann nicht, wenn sie in Folie verpackt sind. Ihre Qualität bleibt jedoch nicht unbegrenzt erhalten, denn die Zuckerware kann Feuchtigkeit und fremde Gerüche annehmen.