Zutaten
- 250 g Roggenschrot
- 250 g
Vollkornroggenmehl
- 250 g Weizenschrot
- 250 g
Vollkornweizenmehl
- 1 Päckchen
Trockenhefe
- 1 Päckchen Sauerteig
getrocknet oder frisch
- 1-2 El. Gerstenmalz
- 1-2 El. Salz
- 1/2 l Buttermilch
(lauwarm)
- Wasser nach Bedarf
(lauwarm,
- meist nochmal 1/2 -
0,75 l)
Zusätzlich:
- 3-4 Tassen Körner
- (nach Geschmack:
Sonnenblumenkerne, Leinsamen,
- Sesam, Kürbiskerne,
Haselnüsse etc.)
- 2 Tassen
Röstzwiebeln
- 2-3 Tassen Dreikorn-
oder Haferflocken
Nach Geschmack auch noch
Gewürze wi
- Kardamom, Kümmel,
Nelke,
- Anis, Fenchel etc.
Zubereitung
Zutaten zu einem Teig
verkneten (kann ruhig etwas flüssiger sein, dann 'geht'
er besser) und mit einem feuchten Geschirrhandtuch
abgedeckt im Ofen bei 50°C bzw. niedrigste Temperatur
eine halbe Stunde gehen lassen. Durchkneten und nochmals
abgedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen (je öfter und
länger der Teig geht, desto 'fluffiger' wird er beim
Backen). Dann die Körner und Röstzwiebeln unterkneten.
Falls der Teig zu dünn ist, einfach mehr Mehl
dazukneten. Den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte
Arbeitsfläche gleiten lassen und den Teig nochmal
kräftig mit den Händen durchkneten. Dabei die Flocken
unterkneten (wenn man das mit dem Knethaken macht, werden
sie zerrieben). Für Brötchen den Teig unterteilen,
Kugeln daraus formen und auf ein gefettetes Backblech
setzen. Wer will kann sie auch mit etwas lauwarmem Wasser
bepinseln und in Körner drücken. Das gibt dann ein
netteres Aussehen, krümelt aber immer so den Brotkasten
voll! Für Brot den Teig halbieren und jeweils in eine
gefettete Kastenkuchenform füllen (ich mache meist ein
Brot und aus dem Rest Brötchen). Brote oder Brötchen
mit etwas Alufolie abdecken und im lauwarmen Ofen nochmal
10 Minuten gehen lassen.
Heraus- nehmen, abgedeckt weitere 10 Minuten stehen
lassen und während- dessen den Ofen auf 200-220 °C
vorheizen. Die Alufolie abnehmen und den Teig in den Ofen
schieben. Dazu eine Steingutschüssel mit etwas Wasser
auf den Boden des Ofens stellen.
Die Brötchen sind je nach Grösse nach 20-30 Minuten
durch (sind dann beim draufdrücken von oben fest und
klingen hohl, wenn man auf den Boden klopft). Das Brot
braucht ungefähr eine Stunde. Alles auf einem Rost
abkühlen lassen (oder gleich warm essen, hmmmmm).
Anmerkung: Die Mengenangaben sind alle nur ungefähr zu
nehmen, wichtig ist, dass man mit der
Schrot/Mehl-Mischung auf ungefähr 1kg kommt und genug
Flüssigkeit zugibt, sodass das Brot nicht zu trocken
wird.
Die Buttermilch lässt das ganze etwas lockerer werden,
man kann aber stattdessen auch nur Wasser nehmen. Die
Körner gebe ich immer nach Lust und Laune zu, mal mehr,
mal weniger.
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