Erläutern
Sie unterschiedliche Herstellungsweisen (einschließlich
Lockerungsverfahren) bei Fettgebäckwaren: Berliner, Mutzenmandeln,
Spritzkuchen.
-
Berliner:
Sie
werden hergestellt aus einem weichen, leichten, eihaltigen, sehr weich
geführten, geschlagenen Hefeteig. Sie besitzen eine besonders
feinporige, lockere und zarte Krume, den charakterischen weißen Rand,
der besondere und typische Geschmack. Teiglockerung ist biologisch
(durch Hefe).
-
Mutzenmandeln:
Werden
aus einem Teig bereitet, der dem Mürbeteig ähnlich ist. Der Teig wird
etwa 1 cm dick ausgerollt und mit einem spezialen Ausstecher
ausgestochen. Die Teiglinge werden im Siedefett gebacken. Anschließend
im Zimtzucker wälzen und mit Puderzucker bestreuen. Durch den hohen
Fettanteil und die intensive Vermischung der Rohstoffe erhält
Mürbeteiggebäck seine Mürbe. (chemische Lockerungsmittel)
-
Spritzkuchen-Brühmasse:
Für
Spritzkuchen wird die Masse mit einer Sterntülle auf das Backgitter
dressiert und in heißem Fett gebacken. Nach dem Backen werden sie mit
Fondant glasiert. Gebäcke sind besonders leicht und neutral im
Geschmack. Teiglockerung: physikalisch: durch die Entstehung von
Wasserdampf.
(Quelle:
Büskens, Heinrich u.a: "Bäckerei/Konditorei: Verkauf - Grund-und
Fachstufe",
Cornelsen Verlag ISBN 3-464-44202-0 Seite 507